Am 15. September 2026 kamen rund 30 Personen aus unterschiedlichen Schulformen und Arbeitsbereichen in Salzgitter-Bad zusammen, um sich über diskriminierungskritische Schule auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen. Das Netzwerktreffen am Gymnasium Salzgitter-Bad fand in Kooperation mit dem NDS² – Netzwerk Diskriminierungskritische Schule Niedersachsen statt.
Vertreten waren verschiedene Schulen aus der Region sowie weitere Akteur*innen aus dem schulischen Umfeld. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie diskriminierungskritische und demokratische Bildung vor Ort gestärkt werden kann und welche Erfahrungen, Ideen und Ressourcen dafür bereits vorhanden sind.
Nach einem gemeinsamen Einstieg und einem Impuls von Raphael Böß zum diskriminierungskritischen Einsatz von Rap, Sprache und Lebenswelten im Unterricht ging es in verschiedenen Austauschräumen weiter. Dabei wurden unter anderem Fragen rund um Demokratiebildung, die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Elternnetzwerke und Übergänge zwischen Schulformen diskutiert.
Dabei wurde deutlich, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen unterschiedlichen Schulen und Akteur*innen aus der Region ist: Viele Herausforderungen werden an verschiedenen Orten ähnlich erlebt, gleichzeitig gibt es unterschiedliche Erfahrungen und bereits entwickelte Ansätze, an die angeknüpft werden kann.
Das Treffen war als Auftakt für einen längerfristigen Austausch gedacht. Künftig sollen weitere Netzwerktreffen in Salzgitter-Bad stattfinden und Raum dafür bieten, gemeinsame Ideen weiterzuentwickeln und sich gegenseitig bei der diskriminierungskritischen Schulentwicklung zu unterstützen.
Ein großes Dankeschön an Wiebke Ammon und das gesamte Team des Gymnasiums Salzgitter-Bad für die Organisation. Interessierte an weiteren Netzwerktreffen können sich bei Wiebke Ammon melden: E-Mail
Foto: Martin Gosch, Gymnasium Salzgitter-Bad


